Geldeintreiber

Was versteht man unter Geld eintreiben?

Zuerst sollte man sagen, was es nicht bedeutet: Schuldner durch Drohungen oder brachiale Gewalt zum Zahlen zwingen. Abgesehen davon, dass dies strafbar wäre, würde es in vielen Fällen keinen Erfolg zeigen, zum Beispiel, wenn Schuldner über keine Mittel verfügen, oder wenn allzu grosser Druck zu einem totalen Kommunikationsabbruch führen würde. Inkassounternehmen, die vorgeben, mit massiver Gewalt und skrupellos vorzugehen ("Moskau Inkasso", "russisches Inkasso" uisw.) , erweisen sich nach unserer Erfahrung als "Papiertieger", die den Aufdtraggebernm mit markigen Sprüchen Geld abknöpfen. Dann folgen ein paar Alibimassnahmen oder man hört nichts mehr. Gruppierungen, die effektiv Gewalt einsetzen, gibt es. Dabei handelt es sich um Kriminelle, die für Sie als Auftraggeber eine doppelte Gefahr darstellen: Sie könnten für deren Taten auch strafrechtlich zur Rechenschaft gezogen werden. Und möglicherweise richten sie sich am Ende gegen Sie, indem sie Ihnen beispielsweise das rückgeführte Geld nicht aushändingen. Wir hatten schon mehrfach Fälle, in denen Kunden zusätzlich noch Geld an solche Kriminelle verloren hatten.

Eine positive Sicht des Geldeintreibers

Das Wesentliche liegt im Wort "eintreiben". Geld eintreiben verlangt zuerst ungeheuere Hartnäckigkeit. Man muss im legalen Rahmen so intensiv und kreativ beim Schuldner "präsent" sein, dass er nicht anders kann, als dieser Angelegenheit höchste Priorität beizumessen. Auf allen Kanälen muss man den Kontakt und das Gepsräch mit ihm suchen, alles Ausflüchte verbauen und Verzögerungsversuchen einen Riegel vorschieben. Man muss eine Situation schaffen, in der es für ihn lohnend wird, die Sache zu regeln. Eine weitere Realität im Inkasso: Das Geld kommt selten auf ein Mal in einer Tranche zurück. In der Regel leisten Schuldner über einen bestimmten Zeitraum Teilzahlungen. Jede Zahlung musst überwacht, oft angemahnt und um sie gekämpft werden. Unser Arbeit erstreckt sich so über Wochen, Monate, manchmal Jahre. Auch hierbei liegt das Erfolgsgeheimnis in der Hartnäckigkeit.

Geld eintreiben mit Köpfchen

Viele werden jetzt sagen: Aber es braucht doch Druck! Das stimmt. Der Druck muss jedoch "intelligent" sein. Er muss dort ansetzen, wo es dem Schuldner wirklich "weh" tut. Beispielsweise war es für einen Verwaltungsratspräsidenten sehr unangenehm, als wir seinem Management Recherchen über nicht zulässige Transatkionen präsentierten. Daraufhin war er berieit, mit uns zusammen über Lösunge zu reden. Für einen Betrüger war es äusserst "schmerzlich", als wir seine Machenschaften auf legale Weise im Internet publik machten. Er zahlte, um ähnelich Publikationen zu vermeiden. Bei einem jugendlichen Schuldner nahmen wir Verbindung mit den Eltern auf. Obwohl diese natürlich nicht für ihren volljährigen Son hafteten, war es dem Sohn und den Eltern höchst peinlich. Die Familie streckte dem Sohn das Geld für die Rückzahlung vor. Wir kommt man zu solchen Arrangements? Durch gute Recherchen und Menschenkenntnis. Sie helfen uns herauszufinden, wo der "schwache Punkt" liegt. Dort setzen wir an. Die Erfahrung hat gezeigt, dass man so viel eher zu Lösungen, sprich zu Geld für unsere Kunden kommt als mit physischem Druck.